Meisterwerke der Romantik

Meisterwerke der Romantik
Hersteller Classicophon
Art.Nr. Cl-2012-015
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Meisterwerke der Romantik (Max Reger, Sigfrid Karg-Elert, Carl Sattler)

1. Carl Sattler: Sonate Nr. 2 f-moll op. 17: Grave - Allegro moderato
2. Adagio
3. Allegretto scherzando
4. Finale
5. Sigfrid Karg-Elert: Partita retrospettiva III op. 151: Phantasie
6. Dialogo
7. Minuetto manlinconico
8. Finale alla Solfeggio
9. Sigfrid Karg-Elert: Homage to Handel op. 75/B
10. Max Reger: Fantasie und Fuge über B-A-C-H op. 46

 

1914 wurde Sigfrid Karg-Elert zum Ehrenmitglied des englischen Organistenvereins The Royal College of Organists ernannt. Zum Dank schrieb er das Werk Homage to Handel , das die Verbundenheit der deutschen und englischen Orgelmusik symbolisieren sollte. Nach der Vorstellung des Bassthemas (ein Fragment aus der Suite g-moll für Cembalo von Händel) folgen 54 Variationen. In der Mitte der Komposition wird kurz das Halleluja aus dem Messias zitiert. Interessant sind die für jede Variation kontrastierenden Klangfarben, die häufig auf Spaltklang-Registrierungen basieren. So entstehen auch Orchesterimitationen wie ein Gambensolo, ein Duett, ein Quartett, Solo für Flöte, Flötendialog, Holzbläser-Quartett und Trompetenensemble. Die Partita Retrospettiva schrieb Karg-Elert ein Jahr vor seinem Tod. Er widmete sein Werk dem Orgelbauer Ernest Skinner, dessen Orgeln er auf seiner USA-Konzertreise 1932 kennengelernt hatte. Die viersätzige Partita gehört zu den im alten Stil , also retrospektiv gehaltenen Werken. Hier werden ebenfalls die unterschiedlichsten Farbregistrierungen gefordert. Im ersten Satz werden Teile aus Renaissance op. 57 für Harmonium zitiert. Der dritte Satz Minuetto malinconico läßt etwas von Karg-Elerts Wesensart der letzten Jahre erkennen: grotesk, traurig, ja geradezu tragikomisch rüttelt es den Zuhörer nach dem wohlklingenden zweiten Satz auf. Im virtuosen vierten Satz, der mit groteskem Pedalglissando beendet wird, tauchen hier und da Ausschnitte aus dem Choral Wachet auf, ruft uns die Stimme auf. 

Carl Sattler wurde 1871 in Köln geboren. Er studierte am dortigen Konservatorium und wurde 1892 Organist an St. Maria Himmelfahrt sowie 1899 Konzertorganist an der Kölner Philharmonie. 1906 wechselte er an die Kirche St. Maria im Kapitol, an der er bis zu seinem Tode am 1.11.1938 tätig war. Sattler war bekannt für seine großartigen Improvisationen, aus denen viele seiner Kompositionen entstanden. Die viersätzige Sonate f-moll op. 17 zeigt Sattlers kunstvolles Spiel mit der Harmonik. Ständige Modulationen und eine eingängige gesangliche Melodieführung charakterisieren seinen spätromantischen Schreibstil. 

Fantasie und Fuge über BACH op. 46 komponierte Max Reger im Februar im Jahre 1900 innerhalb von nur drei Wochen. Reger zeigt sich als überlegener Kontrapunktiker. Die kühne Harmonisierung des B-A-C-H Themas, die versunkenen Adagio-Intermezzi, starke dynamische Gegensätze, schroffer Wechsel zwischen homophonen und polyphonen Teilen und gigantische Steigerungen geben der Fantasie eine ungeheure Spannung. Die Doppelfuge beginnt, wie sehr oft bei Max Reger, im Pianissimo. Nach und nach beschleunigt sich das Tempo, und auf einem vorläufigen Höhepunkt tritt das zweite Thema hinzu. Ab hier wird die Fuge lebhafter und steigert sich bis zum Tutti der Orgel. In der sich anschließenden Coda werden die beiden Anfangsakkorde und das Ende der Fantasie noch einmal aufgegriffen und verleihen Fantasie und Fuge eine untrennbare Einheit. 

Julian Bewig (*1969 in Lima/Peru) studierte kath. Kirchenmusik an der Folkwang-Hochschule Essen. Orgelunterricht erhielt er bei Prof. Sieglinde Ahrens (1996 A-Examen). Darauf folgte ein Studium bei Ben van Oosten an der Hogeschool voor Muziek en Dans" in Rotterdam, Niederlande, das er 2002 mit dem Solisten-Diplom abgeschlossen hat. Seit 2002 ist Julian Bewig Kirchenmusiker an St. Marien in Emsdetten. Konzertreisen führen ihn in viele Länder Europas, nach Russland, Japan, Peru, Kanada und in die USA.

Julian Bewig, Orgel
(Fischer + Krämer - Orgel, St. Marien, Emsdetten, 2002 III/40)

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